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„Hilf mir, es selbst zu tun“

Beschreibung der pädagogischen Ansätze, nach denen die Arbeit in der Kindergruppe ausgerichtet ist:

Eine zentrale Leitlinie in unserer Arbeit mit Kindern ist der Ansatz der Montessori-Pädagogik, der sich durch den Leitspruch Hilf mir, es selbst zu tun, also die Erziehung zur Selbstständigkeit, auszeichnet. Kinder, auch schon Kleinkinder, sollen dazu angeleitet werden, Schritt für Schritt mit den Aufgaben des Lebens vertraut zu werden. Kleine Hilfestellungen dienen dazu, dass das Kind selbstständig lernt, neue Fertigkeiten auszuführen. Wenn es diese dann bereits kann, wird es dabei nur mehr in besonderen Fällen unterstützt. Das bedeutet, dass die Kinder von der Gruppenbetreuerin zum eigenständigen Lernen schrittweise hingeführt werden.

Dies geschieht einerseits durch die Übungen des täglichen Lebens, andererseits aber auch durch die Verwendung von Lernspielen, die aus der Montessori-Pädagogik hervorgegangen sind. Dabei werden Sinnesmaterialien und Sinnesübungen, Mathematikmaterialien und Sprachmaterialien verwendet. Diese Materialien sind alle auf Augenhöhe der Kinder platziert, damit diese frei wählen können, mit welchem Material sie arbeiten möchten.

Deutsch ist die Hauptsprache der Kindergruppe. Darum wird darauf geachtet, dass die Kinder untereinander auf Deutsch kommunizieren, damit sie optimal auf den Schuleintritt vorbereitet werden.

Physisches und psychisches Wohlbefinden

Beschreibung, wie die einzelnen Bildungsbereiche laut Wiener Bildungsplan umgesetzt werden:

In der Kindergruppe wird den Kindern ein vollwertiges, gesundes Mahl ausgegeben. Durch das Zur-Verfügung-Stellen dieser Speisen sowie durch Erklärung lernen die Kinder den Unterschied zwischen einem gesunden und einem ungesunden Essverhalten. Auch über die Folgewirkungen von ungesunder, schlechter Ernährung werden sie aufgeklärt.

Da Bewegung dem psychischen und physischen Wohlbefinden dient, achten wir in der Kindergruppe darauf, dass die Kinder sich regelmäßig bewegen. In diesem Sinne gehen wir mehrmals die Woche zu einem Spielplatz, gehen spazieren oder im Sommer schwimmen. Dabei wird darauf geachtet, dass die Kinder ein Körpergefühl entwickeln. Dies geschieht unter anderem durch Geschicklichkeitsspiele (z.B. balancieren oder auf einem Bein hüpfen). Darüber hinaus sollen sie spielerisch (z.B. anhand von Fang- und Ballspielen) die Interaktion mit anderen Kindern lernen. Dadurch lernen die Kinder die eigenen Grenzen sowie die Grenzen der anderen (Kinder) kennen.

Oftmals entstehen im Spiel Streitigkeiten zwischen den Kindern oder einzelne Kinder haben Probleme, sich in bildende Gruppen zu integrieren. Dabei wird den Kindern gezeigt, wie man mit Streitigkeiten umgeht. Da viele Kinder ihre Gefühle nicht ausdrücken können, werden sie dazu angeleitet, ihre eigenen Gefühle zu erkennen und zu artikulieren. In weiterer Folge wird ihnen gezeigt, dass Streitigkeiten nicht durch Gewalt, sondern mittels Sprache gelöst werden. Wenn ein Kind Probleme hat sich zu integrieren, wird das Kind langsam an die Gruppe gewöhnt. Dies geschieht, indem das betroffene Kind zuerst lediglich mit einem weiteren Kind (z.B. ein Gesellschaftsspiel) spielt. Langsam kommen dann andere/mehrere Kinder hinzu.  

Wenn es mit einem Kind Probleme gibt (z.B. Ernährungsprobleme, Verdacht auf Behinderungen oder Entwicklungsverzögerungen), wird das Gespräch mit den Eltern gesucht und es wird ihnen mitgeteilt, welche Institution (z.B. Kinderarzt, Psychologe) für das konkrete Problem die richtige Anlaufstelle ist.

Kinder am Spielplatz
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